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PROJEKT 01 / FIELD SERVICE

IT-Rollout & Infrastruktur-Inbetriebnahme

Projektübersicht

Technische Begleitung und operative Umsetzung der IT-Infrastruktur bei der Neueröffnung von über 30 Objekten. Darunter befanden sich riesige Logistikzentren, zahlreiche Supermärkte sowie ein großes Autohaus. Ziel war die Sicherstellung der Betriebsbereitschaft aller IT-Systeme innerhalb strikter Zeitpläne.

Inbetriebnahme POS
Inbetriebnahme eines POS-Arbeitsplatzes.
Hardware Logistik
Hardware-Anlieferung und Kontrolle.

Detaillierte Umsetzung

1. Große Logistikzentren & Autohaus

  • Deployment & Hardware: Aufbau und Einrichtung von IT-Arbeitsplätzen sowie industrieller Hardware (inkl. Konfiguration Linux-basierter Deployment-Server).
  • Serverraum-Infrastruktur: Physische Installation und Konfiguration der Core-Switches direkt im Serverraum.
  • Provider-Management: Nach der Eröffnung der großen Logistikzentren kooperierte ich eng mit Internet-Providern, um redundante Backup-Leitungen für eine ausfallsichere Verbindung zu schalten.

2. Supermärkte (20+ Standorte)

  • POS-Infrastruktur: Installation und Konfiguration von Kassenservern, Kassensystemen sowie der dazugehörigen Peripherie (Scanner, Bondrucker, Waagen).
  • Netzwerktechnik: Physische Anbindung an das Netzwerk (Patching, Crimping von CAT-Kabeln). Systematische Markierung der Netzwerkinfrastruktur.

Kernkompetenzen

  • Hardware: Honeywell Mobilterminals, Ingenico Zahlungssysteme, Zebra Etikettendrucker.
  • Netzwerk: Switche, Crimping, Patching, Netzwerk-Troubleshooting vor Ort.
  • Software: Linux-basierte Deployment-Lösungen, POS-Software.
Ergebnis & Erkenntnis
Alle Standorte wurden termingerecht und ohne kritische Mängel in den produktiven Betrieb überführt. Durch die systematische Dokumentation wurde eine hohe Wartbarkeit gewährleistet.
Mein Takeaway: Dieses Projekt hat mich gelehrt, externe Dienstleister (Contractors) effizient zu steuern und Schnittstellen zu managen. Ich habe gelernt, wie wichtig es ist, dass komplexe Aufgaben In-Time abgeschlossen werden, damit große Objekte (wie Logistikzentren) pünktlich ihren Betrieb aufnehmen können.
PROJEKT 02 / CLOUD & INFRA

Home Lab & Server-Administration

Projektübersicht

Aufbau und Management einer autarken, performanten Server-Infrastruktur auf Basis der Oracle Cloud (Free Tier). Ziel des Projekts war die vollständige Unabhängigkeit von klassischen Webhosting-Anbietern sowie die Schaffung einer Testumgebung für moderne Container-Technologien und API-Entwicklung.

Oracle Dashboard
Zentrale Verwaltung der Oracle Cloud Infrastruktur (Compute Instances & VCN).
Terminal
SSH-Zugriff, System-Administration und Container-Management via Docker.

Technische Spezifikationen (Hardware & OS)

  • Compute: Oracle Cloud ARM Ampere (4 OCPUs).
  • Memory: 24 GB RAM.
  • Storage: 200 GB Block Storage.
  • OS: Ubuntu 24.04 LTS.

Detaillierte Umsetzung & Architektur

1. Netzwerk & Sicherheit

  • Firewall-Management: Da Oracle Cloud eine externe Virtual Cloud Network (VCN) Security List nutzt, wurde die interne Ubuntu-Firewall (UFW) deaktiviert. Die Absicherung erfolgt zentral über das Oracle Cloud Dashboard.
  • Traffic-Routing: Implementierung des Nginx Proxy Managers (NPM). Dieser fungiert als Reverse Proxy, verwaltet SSL-Zertifikate (Let’s Encrypt) und leitet Anfragen an die Docker-Container weiter.

2. Web-Hosting & Backend

  • Containerisierung: Betrieb der WordPress-Instanz innerhalb einer isolierten Docker-Umgebung für volle Kontrolle über Datenbanken und Dateisysteme.
  • Karten-Server: Bereitstellung eines eigenen Containers für die MapLibre-Engine (Hosting hochqualitativer Vektorkarten auf eigener Subdomain).
  • API-Middleware (Node.js): Skript zur Kommunikation mit externen APIs inkl. intelligentem Caching zur Reduzierung der Serverlast und massiven Verkürzung von Antwortzeiten.

Kernkompetenzen

  • Cloud-Administration: Oracle Cloud Infrastructure (OCI).
  • Containerisierung: Docker & Docker Compose.
  • Netzwerk: Nginx Proxy Manager, SSL/TLS, DNS-Konfiguration.
Ergebnis & Erkenntnis
Die Infrastruktur läuft absolut stabil und hostet produktive Dienste mit minimalen Latenzen.
Mein Takeaway: Diese Home-Lab-Erfahrung hat mir beigebracht, wie man mit maximaler Kosteneffizienz (praktisch ohne Geld auszugeben) eine leistungsstarke, sichere und skalierbare Architektur zusammenstellt, um eigene IT-Projekte professionell zu hosten.
PROJEKT 03 / AUTOMATION

Kanal-Monitoring & Incident Alerting

Hintergrund & Motivation

Während meiner Arbeit im technischen Support war ich für die Überwachung kritischer Kommunikationskanäle verantwortlich. Da die bestehende Infrastruktur (Zabbix/Grafana) keinen mobilen Fernzugriff ermöglichte und ich oft nicht am Arbeitsplatz gebunden war, entstand die Notwendigkeit für ein unabhängiges, automatisiertes Benachrichtigungssystem. Mein Ziel war es, Störungen sofort auf das Smartphone zu erhalten.

Slack Alert
Instant Alerting: Benachrichtigung im Fehlerfall via Slack.
Slack Webhook Code
Generierter Bash-Code für die Slack API Integration.

Technische Umsetzung

1. Bot-Setup & Webhooks

  • Slack API: Erstellung einer dedizierten App im Slack-Workspace zur Generierung eines Incoming Webhooks.
  • API-Kommunikation: Nutzung von cURL-Kommandos innerhalb des Skripts, um formatierte JSON-Daten an den Messenger zu senden.

2. Skript-Logik & Return Codes

  • ICMP-Check: Implementierung einer Prüfung via `ping -c 2`. Das Senden von zwei Paketen stellt sicher, dass kurze Latenzschwankungen nicht sofort einen Fehlalarm auslösen.
  • Logik-Steuerung: Auswertung des Return Codes (Systemvariable `$?`). Code 0 signalisiert Erreichbarkeit; jeder andere Code triggert den cURL-Request an die Slack-API.

3. Automatisierung

  • Job Scheduling: Einrichtung einer automatisierten Ausführung über Crontab im 10-Minuten-Intervall (`*/10 * * * *`), um eine kontinuierliche Überwachung ohne manuelles Eingreifen zu gewährleisten.
Ergebnis & Erkenntnis
Trotz fehlenden Zugriffs auf komplexe Enterprise-Monitoring-Systeme konnte ich durch pragmatische Programmierung (Bash & APIs) einen zuverlässigen Workaround schaffen. Die Reaktionszeit bei Kanalausfällen wurde massiv gesenkt.
Mein Takeaway: Der größte Mehrwert für mich war die gewonnene Flexibilität. Ich konnte den Zustand der Remote-Netzwerke jederzeit überwachen – ganz egal, ob ich am Schreibtisch saß, gerade einen Rundgang durchs Lager machte oder Datenerfassungsterminals (MDE-Geräte) an die Mitarbeiter ausgab.
PROJEKT 04 / FULL-STACK DEV

Berlin Transport App (Android)

Problem & Idee

Als langjähriger Berliner nutzte ich früher intensiv die offizielle BVG-App. Nach einem Update wurde diese jedoch unübersichtlich – schnelle Fahrplanauskünfte wichen einem komplizierten Routing. Alternative Apps waren meist mit störender Werbung überladen. So entstand die Idee, eine eigene, werbefreie und datenschutzfreundliche Lösung zu entwickeln. Ein simples Tool, dessen Kern ein übersichtlicher Abfahrtsplan inklusive Verspätungen und Störungsmeldungen ist. Zusatzfunktionen: Tür-zu-Tür-Routing und Live-Tracking der Fahrzeuge.

Abfahrtsplan
Echtzeit-Fahrpläne
Live Map
Live-Tracking
Störungen
Störungen
Android Studio Workspace
Native Entwicklung in Kotlin (Android Studio).

Backend-Architektur & API-Integration

  • Node.js Skript: Für die Fahrplandaten läuft auf meinem Server ein Node.js-Skript. Es ruft Daten direkt über meinen VBB-API-Key ab, verarbeitet sie und sendet sie als sauberes JSON an die App.
  • Failover & Hochverfügbarkeit: Um nicht von öffentlichen REST-APIs (`v6.vbb.transport.rest` etc.) abhängig zu sein, nutze ich primär meine eigene Server-Infrastruktur. Für maximale Ausfallsicherheit ist mein Skript jedoch so programmiert, dass es Daten im exakt gleichen Format ausgibt wie die öffentlichen APIs. Das ermöglicht der App ein nahtloses Fallback, falls mein Server gewartet wird.
  • Smart Caching: Identische API-Anfragen werden serverseitig gepuffert, was die Antwortzeiten massiv verkürzt.

Mobile Client & Karten

  • Native UI: Entwicklung in Kotlin (Android Studio). Schneller Zugriff auf Routing.
  • Zero-Cost Map Hosting: Integration hochperformanter Vektorkarten (MapLibre). Durch das Server-Hosting der Karten bin ich unabhängig von teuren Drittanbietern und deren Limits.

Tech-Stack

  • Frontend: Kotlin, Android Studio, MapLibre SDK.
  • Backend: Node.js, VBB API Integration, JSON-Formatierung.
  • Infrastruktur: Linux-Server, High-Availability Fallback-Logik.
Ergebnis & Erkenntnis
Erfolgreicher Release im Google Play Store.
Mein Takeaway: Dieses Projekt hat mir gezeigt, wie man den gesamten Lebenszyklus eines Produkts meistert: Ein konkretes Nutzer-Problem identifizieren, eine passende Architektur entwerfen, Full-Stack entwickeln (von Node.js bis Kotlin) und das fertige Endprodukt erfolgreich auf den Markt bringen.
PROJEKT 05 / WEB & DESIGN

Web Redesign & UI-Entwicklung

Hintergrund & Motivation

Während meines Bundesfreiwilligendienstes beim Club Dialog e.V. erhielt die Organisation ein komplett neues Brandbook durch einen Designer – inklusive neuem Logo, Farbpalette und Typografie. Es stellte sich die Frage: Kompletter Neubau der Website oder Redesign? Wir entschieden uns für ein tiefgreifendes Redesign der bestehenden Webpräsenz.

Konzeption & Kollaboration

Gemeinsam mit den Kollegen haben wir ein Konzept erarbeitet, wie die Website an die neue Corporate Identity angepasst werden kann. Es wurden neue redaktionelle Texte verfasst, Projekt-Logos aktualisiert und das Design diverser Blöcke vorab in Figma ausgearbeitet und verfeinert.

Technische Umsetzung (Hands-on)

Neben der konzeptionellen Arbeit war ich für die technische Realisierung des Redesigns direkt auf der Website verantwortlich:

  • Template-Erstellung: Aufbau eines einheitlichen Template-Konzepts im CMS-System.
  • Styling: Exakte Umsetzung der Vorgaben aus dem Brandbook (Farben, Schriftgrößen, Abstände, Positionierung von Logos und Blöcken).
  • Content-Aufbau: Erstellung neuer Unterseiten in einem durchgängigen, standardisierten Design, das der neuen CI entspricht.

Tech-Stack

  • Design & Prototyping: Figma, UI/UX-Prinzipien, Brandbook-Integration.
  • Web-Technologien: WordPress, HTML, CSS (Customizing von Templates).

1. Startseite

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Vorher
Nachher

2. Projekte-Seite

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Vorher
Nachher

3. Projekt-Detailseite

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Vorher
Nachher
Ergebnis & Erkenntnis
Ein frischer, zeitgemäßer Webauftritt, der die neue Corporate Identity (CI) konsequent widerspiegelt.
Mein Takeaway: Dieses Projekt hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, sich schnell in neue Tools (wie Figma) einzuarbeiten. Ich habe gelernt, wie man strikte Brandbook-Vorgaben versteht, Website-Konzepte entwickelt und diese Design-Ideen schließlich sauber in ein funktionierendes System übersetzt.